Herzlich Willkommen auf den Seiten des Flugsportvereins Tübingen e.V.!
Seit der Gründung 1950 betreiben unsere Mitglieder mit viel Leidenschaft und Engagement den Segelflug. Unsere Schwerpunkte dabei sind eine gute Jugendarbeit und die Förderung des sportlichen Streckenflugs. Unsere modernen und gut gepflegten Segelflugzeuge und einen Motorsegler halten wir startklar auf dem Farrenberg (bei Mössingen/Talheim) an den Wochenenden von März bis November. Sie können uns dort gerne besuchen, wenn Sie Interesse haben! Bis dahin wünschen wir viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten.

neues Video – FSV Tübingen 2016

…immer wieder versuchen wir Videos zu drehen in denen wir das Segelfliegen für Fußgänger verständlich machen. Hoffentlich gelingt es :-) Viel Spaß beim Anschauen.

Eine weitere Möglichkeit uns und das Hobby Segelfliegen kennen zu lernen ist z.b. auf unserem alljährlichen Fluglager. Von Samstag, den 14.05. bis einschließlich Freitag, dem 20.05. findet unsere Lagerwoche statt. Einfach vorbeikommen. Wir fliegen täglich bei schönem Wetter von 10:ooUhr bis 19:ooUhr. Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

mit dem Segelflugzeug den Gardasee anschauen

…, was sich zunächst nach einer verrückten Idee anhört ist tatsächlich möglich.

IMG-20160508-WA012Segelflugzeuge nutzen thermische und dynamische Aufwinde als Motor, auch Thermik genannt. Durch gezieltes Anfliegen von Geländestrukturen und Wolkenbildern kann man so hunderte Kilometer weit fliegen. Was mit Segelflugzeugen möglich ist scheint zunächst unbegreiflich: über 1000 km mit Schnittgeschwindigkeiten jenseits 100 km/h werden in Deutschland von Spitzenpiloten geflogen.

Dirk Kaltenmark, Vorstand und Fluglehrer beim FSV, kam auf die Idee den Gardasee von oben sehen zu wollen. Gudrun Bühler vom FSV Mössingen lud ihn deswegen ein mit ihrem Arcus dieses Unternehmen zu begleiten. Der Tübinger Ventus 2cxT -18m passt perfekt zum Arcus, weswegen sich schnell ein weiterer Begleiter anschloss: Julian Kapitel, auch Fluglehrer beim FSV.

Der Start erfolgte um 10:00Uhr im Flugzeugschlepp in Richtung Oberschwaben über die thermisch nicht aktive Alb. Den erster thermischen Anschluss gab es dann in Dürmentingen in der Nähe von Bad Buchau am Federsee. Über Isny, das Inntal, den Brenner entlang des Etschtals bis 10 km vor den Gardasee. Weiter ließ das, bis dort sehr gute, Wetter es nicht zu. Auf dem Rückweg ging es über den Reschensee, westlich an der Wildspitze vorbei wieder nach Sonthofen. Aus 3700 m kommend ergab sich dann tatsächlich, nach dem Übergleiten des thermisch schwachen Allgäus und Oberschwaben, am Albtrauf bei Zwiefalten wieder ein Anschluss in Richtung Farrenberg. Nach 700 km und 7 Stunden war das Werk vollendet.

Zum Flug geht es hier.

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Außergewöhnliche Höchstleistung

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Herzlichen Glückwunsch an unsere Spitzenpiloten Klaus und Dirk, die am Sonntag 10. April 2016 mit 2 Segelflugzeugen über die Alpen bis nach Südfrankreich geflogen sind, um dort am Flugplatz “Gap Tallard” unsere Kameraden im Fliegerurlaub zu besuchen …
und am nächsten Tag konnten wir zuhause per “live-tracking” am PC den spannenden Heimflug bis zur Landung auf dem Farrenberg mitverfolgen. Live-Bilder hat uns Dirk schon während der beiden Flüge per “WhatsApp” geschickt.

Weitere Bilder und einen ausführlichen Vortrag für die Fliegerkameraden gabs dann tags darauf im Vereinsheim in der Tübinger Bismarckstrasse bei einem sehr lehrreichen und gemütlichen Abend.

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Der Saisonstart ist perfekt

Nimben Zollern

„Keiner der Piloten steigt nach seinem Checkflug nicht ohne ein breites Grinsen aus dem Flieger!“

Jeder der rund 25 Tübinger Piloten unterzieht sich nach der Winterpause einem sogenannten Checkflug; „Sicherheit hat höchste Priorität.“, so der Ausbildungsleiter Klaus Kalmbach am vergangenen Sonntag. Aus diesem Grund startet die Flugsaison mit einem Überprüfungsstart. Die Piloten sind bei ihrem ersten Start nach der Winterpause hoch konzentriert. Startcheck – das Schleppseil wird straff – die Winde zieht an und los geht’s. In Sekundenschnelle beschleunigt der Schuldoppelsitzer „Twin III“ von 0 auf 90 km/h, er hebt ab. Es geht rasant in die Höhe ehe das Windenseil sich in rund 400m Höhe vom Flugzeug trennt. Es bleibt leider nur wenig Zeit den zauberhaften Ausblick auf das Neckartal, die Schwäbische Alb und die weit entfernten Alpen zu genießen. Es geht nämlich schon wieder zur Landung – die anderen Piloten warten schon. „Während des Fliegens sind die Piloten und Schüler eher ruhig und konzentriert. Keiner der Piloten steigt aber nach seinem Checkflug nicht ohne ein breites Grinsen aus dem Flieger! Manchmal ist auch ein Jubelschrei zu hören.“, so Julian Kapitel – er flog am vergangenen Sonntag die Refresher mit seinen Flugkameraden. Alle sind fliegerisch fit und können sicher in die Saison starten.

Winterpause

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Herbstflüge

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Die Temperaturen nähern sich der Frostgrenze und sind nachts schon mal darunter, die Zeitumstellung lässt die Dunkelheit schon eine Stunde früher eintreten, der Herbst ist ernsthaft eingetroffen.

Noch wird auf dem Farrenberg geflogen. Wenn die Sonne scheint, sind die Temperaturen noch milde, die Luftströmungen ruhig und die Ausblicke gelegentlich spektakulär.

Dies ist eine Wetterlage, die gut geeignet ist z.B. für Gäste, die keine beeindruckenden Höhengewinne erwarten und sich lieber ein paar ruhige Minuten über die herbstlich gefärbten Laubwaldhänge tragen lassen. Auch Piloten können ohne fliegerischen Ehrgeiz oder Leistungsstress mal die Aussicht genießen. Bald aber gilt: Nach der Saison ist vor der Saison. Die Werkstattzeit, die Zeit der Vorfreude, beginnt.

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