Monatliche Archive: Mai 2016

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neues Video – FSV Tübingen 2016

…immer wieder versuchen wir Videos zu drehen in denen wir das Segelfliegen für Fußgänger verständlich machen. Hoffentlich gelingt es :-) Viel Spaß beim Anschauen.

Eine weitere Möglichkeit uns und das Hobby Segelfliegen kennen zu lernen ist z.b. auf unserem alljährlichen Fluglager. Von Samstag, den 14.05. bis einschließlich Freitag, dem 20.05. findet unsere Lagerwoche statt. Einfach vorbeikommen. Wir fliegen täglich bei schönem Wetter von 10:ooUhr bis 19:ooUhr. Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

mit dem Segelflugzeug den Gardasee anschauen

…, was sich zunächst nach einer verrückten Idee anhört ist tatsächlich möglich.

IMG-20160508-WA012Segelflugzeuge nutzen thermische und dynamische Aufwinde als Motor, auch Thermik genannt. Durch gezieltes Anfliegen von Geländestrukturen und Wolkenbildern kann man so hunderte Kilometer weit fliegen. Was mit Segelflugzeugen möglich ist scheint zunächst unbegreiflich: über 1000 km mit Schnittgeschwindigkeiten jenseits 100 km/h werden in Deutschland von Spitzenpiloten geflogen.

Dirk Kaltenmark, Vorstand und Fluglehrer beim FSV, kam auf die Idee den Gardasee von oben sehen zu wollen. Gudrun Bühler vom FSV Mössingen lud ihn deswegen ein mit ihrem Arcus dieses Unternehmen zu begleiten. Der Tübinger Ventus 2cxT -18m passt perfekt zum Arcus, weswegen sich schnell ein weiterer Begleiter anschloss: Julian Kapitel, auch Fluglehrer beim FSV.

Der Start erfolgte um 10:00Uhr im Flugzeugschlepp in Richtung Oberschwaben über die thermisch nicht aktive Alb. Den erster thermischen Anschluss gab es dann in Dürmentingen in der Nähe von Bad Buchau am Federsee. Über Isny, das Inntal, den Brenner entlang des Etschtals bis 10 km vor den Gardasee. Weiter ließ das, bis dort sehr gute, Wetter es nicht zu. Auf dem Rückweg ging es über den Reschensee, westlich an der Wildspitze vorbei wieder nach Sonthofen. Aus 3700 m kommend ergab sich dann tatsächlich, nach dem Übergleiten des thermisch schwachen Allgäus und Oberschwaben, am Albtrauf bei Zwiefalten wieder ein Anschluss in Richtung Farrenberg. Nach 700 km und 7 Stunden war das Werk vollendet.

Zum Flug geht es hier.

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